F wie Fälschung!

Die Geschichte der Kunstfälschung ist fast so alt wie die Kunst selbst. Der hohe Wert eines Kunstwerkes beruht auf der Originalität seines Schöpfers. Das Kopieren von Kunstwerken ist nicht grundsätzlich verboten, unterliegt aber strengen gesetzlichen Regelungen und muß stets eindeutig gekennzeichnet sein.

Kopien dagegen, die als Originale gehandelt werden, werden als Fälschungen bezeichnet. Kunstexperten schätzen, daß im Schnitt unter 300 Kunstwerken mindestens eine unentdeckte Fälschung kursiert.

FälscherKopierer sind selbst große Maltechniker, die sich selbst nicht selten als große unentdeckte Künstler verstehen. Das Phänomen hat bereits Schriftsteller und Filmemacher beschäftigt.

Der berühmteste Streifen ist von Orson Welles: „F for Fake“ verfolgt die Karriere des berühmtesten Kunstfälschers Amerikas, der erst nach vielen Jahren entlarvt wurde. Auch in Deutschland gab es Fälscher, die bis zu ihrer Enttarnung fleißige Arbeitsjahre verbrachten. Und wenn die Sache auffliegt, bleibt allen Fälschern ein Triumph: Mit der Enthüllung werden immer auch die Personen blamiert, die der Fälschungauf den Leim gegangen sind.

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